|
Peking und Shanghai haben ehrgeizige und gleich lautende
Ziele für ein wirtschaftliches Wachstum von 9 % in den nächsten fünf
Jahren veröffentlicht und dabei gleichzeitig versprochen, die
Lebensqualität für die Einwohner zu erhöhen.
Der Bürgermeister von Beijing, Wang Qishan, sagte, dass die Höhepunkte für
den Fünfjahrplan die Durchführung der Olympischen Spiele 2008 und die
Entwicklung Beijings zu einer „sicheren, bequemen und angenehmen“ Stadt
sind. Bis zum Jahr 2010 wird das Bruttosozialprodukt pro Kopf der
Bevölkerung mit rund 5.400 US$ doppelt so hoch sein wie im Jahr 2000. Für
2005 wird mit einem BSP von ungefähr 660 Mrd. RMB (ca. 81,45 Mrd. US$)
gerechnet, die jährliche Steigerung wird bei 9 % liegen.
Die Hauptziele des Planes sind u. a. folgende:
Die Zahl der ständigen Einwohner Beijings soll bis zum Jahr 2010 auf 16
Mio. begrenzt bleiben, die Zahl hat im Jahr 2005 15,3 Mio. erreicht und
lag damit um 1,66 Mio. höher als fünf Jahre zuvor.
Die wirtschaftliche Struktur soll sich in Richtung Hochtechnologien
entwickeln, so dass der Anteil der modernen Dienstleistungswirtschaft 72
Prozent der gesamten Industrieproduktion erreichen wird.
In Shanghai hat der Bürgermeister Han Zheng ein jährliches Wachstum von 9
% als Ziel genannt, so dass das Bruttosozialprodukt im Jahr 2010 bei 1.500
Mrd. RMB (ca. 185 Mrd. US$) und damit um 40 % über dem von 2005 liegen
wird.
Die Hauptziele des Planes sind u. a. folgende:
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung werden auf einen Anteil von 2,8
% des Bruttosozialproduktes wachsen, im Jahr 2005 lag der Anteil bei etwa
2,3 %.
Der Anteil der High-Tech-Industrie am industriellen Produktionswert wird
von 58 % auf 65 % steigen.
Die Arbeitslosenquote soll bei ca. 4,5 % gehalten werden.
4 Mio. m² alter verfallener Wohnhäuser sollen rekonstruiert werden.
Die Gesamtlänge der U-Bahn-Linien soll von gegenwärtig 153 km auf 400 km
steigen.
Der Ausbau der beiden internationalen Flughäfen wird in diesem Jahr
beginnen, auf diese Weise wird die Passagierkapazität auf mehr als 80 Mio.
verdoppelt werden.
Quelle: China Daily 16.01.2006
Mitteilung von: Eastbridge, Kontakt: Ines Gründel
Email: info@bruecke-osteuropa.de Web: www.bruecke-osteuropa.de Telefon: 030-63922458 Fax: 030-63922459
|